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Foto: Deutsche Bundesbank

Der Anstieg des Preises zeigt, dass das Edelmetall eine wichtige Anlage bleibt – gerade in so unruhigen Zeiten, in denen wir derzeit leben. So gehören die deutschen Anleger in den westlichen Ländern zu denjenigen privaten Investoren, die verhältnismäßig viel in das Edelmetall investieren. Das jährliche Volumen liegt bei mehr als 120 Tonnen.

Normalerweise erfreut sich Gold überwiegend in den Schwellenländern einer großen Beliebtheit. Doch nicht nur die privaten Haushalte, sondern auch die nationalen Notenbanken haben das Edelmetall als Währungsreserven für sich wiederentdeckt. So haben in jüngster Vergangenheit mehrere Länder massiv Gold gekauft oder nach Hause zurückgeholt, wenn es im Ausland gelagert wurde.

Ein Problem für die Produzenten ist, dass die Vorräte in den Lagern immer geringer werden. Das Ergebnis: Am Markt hat eine riesige Konsolidierung stattgefunden, die in einer regelrechten Übernahmenschlacht unter den großen Konzernen ausgeartet ist. Hier ist noch kein Ende in Sicht.

Das alles zeigt, wie wichtig Gold als Rohstoff bleibt – egal, ob die Vorkommen weltweit immer kleiner werden oder andere negative Nachrichten immer mal wieder die Runde machen.

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