Aktuelle Ausgaben

Foto: Hans Braxmeier/Pixabay

Wie in den Jahrtausenden zuvor dient das Meer auch heute als Handels- und Reiseweg, zum Fischfang und für militärische Operationen. Selbst die heutigen Piraten operieren noch praktisch genau so wie zu Zeiten der Römischen Republik – wenn auch in anderen Regionen.

Zwar ist das Meer heute anders als in der Antike außerdem eine wichtige Rohstoffquelle mit Bohrinseln und Offshore-Windparks, und weltweit sind mehr Schiffe mit mehr Ladung unterwegs als jemals zuvor in der Geschichte, doch insgesamt scheint sich die Rolle des Meeres nur wenig verändert zu haben.

Die weltweite Nutzung der Meere als Nahrungs- und Rohstoffquelle sowie leider auch als Müllhalde für immer mehr Menschen hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Umweltbelastungen mit sich gebracht. Der technologische Fortschritt kann dieses Umweltproblem voraussichtlich in absehbarer Zukunft lösen. Und dass praktisch alle Deutschen dazu bereit sind, gewisse Opfer zu bringen, um auch unseren Nachkommen saubere Meere zu hinterlassen, zeigt die anhaltende Klimadebatte. Denn in der Diskussion geht es parteiübergreifend nicht darum, ob wir eine lebenswerte Welt mit einer gesunden Natur für unsere Nachkommen erhalten sollten, sondern ausschließlich darum, wie dies am sinnvollsten und am effektivsten geschehen kann.

Zudem ist der technologische Fortschritt bereits auf bestem Wege, ganz neue Möglichkeiten der wirtschaftlichen Nutzung der Meere zu finden – sei es als Energiequelle oder als möglicher Wohnort für Millionen Menschen. Man darf also gespannt sein, was das Meer uns in Zukunft noch alles zu bieten hat.

Sind Sie an dieser oder einer anderen Ausgabe aus unserem Archiv interessiert? Dann schreiben Sie uns eine Email mit der genauen Ausgabennummer, dem Titel und der gewünschten Stückzahl an:
leserservice@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de