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Gerade in Zeiten von Corona, da man Zeuge historischer globaler Umbrüche wird, kann es sinnvoll sein, das tägliche Geschehen auch einmal mit etwas Abstand zu betrachten. Die massiven und dauerhaften Veränderungen infolge der globalen Reaktionen auf das Virus werden wohl erst im Nachhinein in ihrer ganzen Tragweite erkennbar werden – so wie es oftmals auch bei historischen Wendepunkten in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Stabilität war in der Geschichte immer nur ein vorübergehender Zustand – dies gilt für Staaten, für Völker, für Technologien und für Unternehmen.

Die These des vorliegenden Magazins ist, dass sich die wechselhaften Schicksale einer Reihe von Staaten auch in ihren großen Unternehmen widerspiegeln. Dies soll an fünf Beispielen gezeigt werden: Coca-Cola, ThyssenKrupp, Rolls-Royce, Kalaschnikow und Saudi Aramco. Deren wechselhaften Konzerngeschichten eignen sich bestens, um die groben Zusammenhänge der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in ihren Heimatländern USA, Deutschland, Großbritannien, Russland und Saudi-Arabien zu veranschaulichen.

In den heute weit verbreiteten demokratischen Systemen ist das Verhältnis zwischen Regierungen und großen Unternehmen etwas undurchsichtig. Nicht nur aus dem linken politischen Spektrum kommt die Kritik, dass die großen Unternehmen mithilfe von Lobbygruppen bei vielen Gesetzen die eigentlichen Federführer sind. Lobbyisten würden Politiker umwerben, indem sie ihnen finanzielle Vorteile versprechen oder ihnen zumindest dabei helfen, wiedergewählt zu werden. Das Volk beziehungsweise der Wähler spiele hingegen nur eine geringe Rolle, seine Wünsche würden übergangen oder mithilfe der Medien manipuliert.

Was stimmt? Und wie gefährlich ist dabei der „Gegenspieler des Lobbyismus´“, die Werbung?

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