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Die amerikanische Zentralbank hat ihre seit vielen Jahren verfolgte ultralockere Geldpolitik beendet und einen Straffungskurs eingeleitet. Mit Leitzinsanhebungen und dem Abbau von Vermögenspositionen in der Bilanz sollen die Finanzierungsbedingungen verschärft und so der inzwischen unangenehm hohen Inflation der Wind aus den Segeln genommen werden.

Die dadurch angestoßene „Verteuerung des Geldes“ im Dollar-Raum wird die „Spielregeln“ auf den Finanzmärkten ändern und zu Gewinnern und Verlierern führen.

Wirklich problematisch dürfte es für die zahlreichen Entwicklungsländer werden, deren Wohlstand und finanzielle Schlagkraft bei Weitem noch nicht an jene der Industrieländer heranreicht. Da wir aber in einer hochgradig vernetzten Welt leben, könnte eine in Asien oder Afrika ausbrechende Finanzkrise auch ganz unmittelbare, schwerwiegende Folgen für uns in Deutschland und Europa haben.

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