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Die Pandemie hat für eine Trendwende gesorgt: Die Menschen fluten nicht mehr die Bürotürme der Innenstädte, sondern arbeiten im Homeoffice. Gleichzeitig sorgt der enorm wachsende Online-Handel dafür, dass mehr und mehr Geschäfte schließen müssen – eine Verödung der Stadtzentren droht. Nicht jedoch eine allgemeine Verödung der Städte oder gar ein Rückgang ihrer Einwohnerzahlen, im Gegenteil: Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen, wo sie die ohnehin schon hohen Mieten kontinuierlich nach oben treiben. Wobei so mancher selbst dann kein Domizil findet, wenn er über genügend finanzielle Ressourcen verfügt – es steht einfach nicht genügend Wohnraum zur Verfügung.

Immobilien und Städte, wohnen und leben: Themen, die Evergreens sind, und zusätzlich noch eine ganz besondere Aktualität, ja, man kann sagen Brisanz, besitzen. Schließlich ist Wohnen ein Grundrecht – um das, man mag es kaum glauben, in unserem so unglaublich reichen Land immer mehr Menschen kämpfen müssen. Und darüber hinaus steht außer Frage, dass die großen, die drängenden Probleme unserer Zeit in den Städten gelöst werden müssen. Wissenschaftler, Denker, Politiker, Macher und Entscheidungsträger jeder Couleur: Sie leben, arbeiten und wirken fast alle in den Metropolen. Sie werden von ihnen geprägt – so, wie sie im Gegenzug auch die Metropolen prägen.

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