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Foto: Christo Anestev/Pixabay

Die politischen Entscheidungsträger in Brüssel und Berlin zeigen schon lange kein Interesse mehr an guten Beziehungen. Und in der Folge scheint Russland den Glauben an eine mögliche Besserung der Beziehungen verloren haben. Dies zeigte sich ganz deutlich Anfang Februar, als der Chefdiplomat der Europäischen Union, Josep Borrell, Moskau besuchte.

In den USA dient Russland schon seit Jahren als Feindbild. So wurde Russland etwa für den Wahlsieg von Donald Trump im Jahr 2016 verantwortlich gemacht. Als Reaktion auf diese angebliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentenwahl haben die USA im Jahr 2019 einen beispiellosen Cyberangriff auf das russische Stromnetz gestartet.

Dass der Westen mit Russland heute ähnlich umgeht wie einst mit der Sowjetunion scheint absurd, mindestens aber übertrieben. Bis heute folgt Putin in vielen Punkten den Vorstellungen der westlichen Eliten, die ihn aber dennoch verteufeln. Auch in der Coronakrise folgt Russland dem Westen, setzt auf Kontaktsperren, Lockdowns und Impfungen. Im Dezember startete das Land Massenimpfungen.

Deutschland hat neben allen positiven Verbindungen zu Russland leider auch eine lange Tradition der Feindschaft, die im Zweiten Weltkrieg ihren bisherigen Höhepunkt fand. Nun suchen die deutschen Eliten – ermutigt durch die Unterstützung aus den USA und Großbritannien – erneut die Konfrontation mit Russland.

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