Aktuelle Ausgaben

Illustration: Timo Würz

Den deutschen Investoren stehen in den kommenden 15 Monaten turbulente Zeiten bevor: Am 03. November 2020 wählen die US-Amerikaner ein neues Staatsoberhaupt. Der Wahlkampf, der in der größten Volkswirtschaft der Welt ausgetragen wird, dürfte für die Unternehmen, die international ihre Geschäfte abwickeln, dieses Mal besonders unangenehm werden.

Denn der amtierende US-Präsident Donald Trump, der mit seinen ständigen protektionistischen Blockaden die international agierenden Unternehmen schon seit Jahren ärgert, wird wohl insbesondere den Handelskrieg instrumentalisieren, um bei seinen einheimischen Wählern zu punkten. Die Erklärung des Handelskrieges ist aber nur der erste Teil seiner Strategie: Danach geht Trump meist wieder auf seine Kontrahenten zu und versucht, sie zu besänftigen.

Die Spannung, die er damit aufbaut, garantiert ihm eine weitreichende mediale Aufmerksamkeit. Darüber hinaus bringen ihm die ständigen Angriffe auf internationale Gegner bei vielen US-Wählern Sympathiepunkte. Genauso hat Trump auch bei den vergangenen Wahlen gewonnen.

Doch Trump braucht für seine Wechselstrategie mit Angriff und Versöhnung möglichst viele Gegner, die er dann wieder zu Freunden erklärt. Deswegen hat der US-Präsident auch Deutschland fest in seinem Visier.

Sind Sie an dieser oder einer anderen Ausgabe aus unserem Archiv interessiert? Dann schreiben Sie uns eine Email mit der genauen Ausgabennummer, dem Titel und der gewünschten Stückzahl an:
leserservice@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de